Kieferorthopädie Passau

STABILISIERUNGSGERÄTE

Die Zähne befinden sich am Ende der kieferorthopädischen Behandlung in ihrer individuell optimalen Zahnstellung. Nun schließt sich eine Stabilisierungsphase (Retentionsphase) an, die notwendig ist, um das erreichte Ergebnis zu sichern sowie einem Rückfall (Rezidiv) und weiteren ungewünschten Zahnbewegungen entgegenzuwirken.

Findet keine Retentionszeit statt, ist das veränderte System instabil. Es besteht die Gefahr, dass sich die Zähne wieder in Richtung ihrer Ausgangsposition zurückbewegen. Die Folge wären erneute Fehlstellungen von Zähnen, die ggf. wieder eine Behandlung notwendig machen.

Für eine dauerhaft erfolgreiche Behandlung ist somit die langfristige Stabilisierung des Behandlungsergebnisses, bis der Organismus diese neue Situation als normal einstuft, entscheidend.

Die Dauer der Retentionszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei komplexen Behandlungen im Erwachsenenalter ist die Stabilisierungsdauer stark erhöht im Gegensatz zu einfachen Therapien bei Kindern und Jugendlichen. Einige Fehlstellungen neigen allerdings immer zum Rezidiv, so dass in diesen Fällen eine lebenslange Stabilisierung erforderlich ist.

Was können wir zur Vermeidung eines Rückfalls tun?

Zum einen können die Zähne mit einer herausnehmbaren Zahnspange stabilisiert werden, deren Tragezeit schrittweise reduziert wird. Werden diese Zahnspangen allerdings nicht ausreichend getragen oder entsteht eine Unterbrechung im Tragen, können sich die Zähne relativ schnell verschieben.

Zum anderen gibt es festsitzende Stabilisierungsgeräte (Retainer). Der Komfort-Retainer ist ein auf die Innenseite der Zähne geklebter, individuell gefertigter zierlicher Draht. Er ist von außen unsichtbar und verbleibt oft mehrere Jahre im Mund. Die Zähne werden so in der richtigen Position stabilisiert. Diese Art der Retention entspricht dem höchsten medizinischen Standard.

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